Als Johann 5 Jahre alt war, verließ sein Vater die Familie.
Von klein auf zeigte Johann Interesse an Mathematik und Astronomie und beeindruckte andere mit seinen Fähigkeiten. In dieser Zeit wurde er auch in die Astronomie eingeführt.
Kepler liebte es, Finsternisse und Kometen zu beobachten. Leider erlaubten ihm seine von Pocken befallenen Hände und sein schlechtes Sehvermögen nicht, sich ernsthaft mit dieser Wissenschaft zu beschäftigen.
Im Alter von 23 Jahren (1594) wurde Kepler Professor.
Im Jahr 1604 beobachtete er einen neuen hellen Abendstern am Himmel und sah plötzlich einen Nebel. Eine solche Supernova wird einmal alle 800 Jahre beobachtet.
Am 27. April 1597 heiratete Johannes Kepler Barbara Müller, die bereits eine Tochter, Gemma, aus einer früheren Ehe hatte. Im Laufe des ersten Jahres bekam das Paar zwei Töchter. Leider starben die Mädchen im Säuglingsalter. Später hatte das Paar 3 weitere Kinder. Barbara starb im Jahr 1612. Ein Jahr später heiratete Kepler die 24-jährige Susanne Reuttingen. Sie bekamen sieben Kinder, von denen vier überlebten.
Zu Lebzeiten verdiente Kepler sein Geld mit der Erstellung von Horoskopen.
Die Mutter des Astronomen, Katharina Kepler, wurde der Hexerei bezichtigt und für 14 Monate inhaftiert. Sie arbeitete als Wahrsagerin und Kräutersammlerin.
Als Kind war der zukünftige Astronom ein kränklicher Junge, schwach im Geist und gebrechlich im Körper.
Nach Keplers Tod erbten seine Erben abgetragene Kleidung, 22 Gulden in bar, 29.000 Gulden unbezahltes Gehalt, 27 veröffentlichte und viele unveröffentlichte Manuskripte, die später in einer 22-bändigen Sammlung veröffentlicht wurden.
Er verbreitete die logarithmische Rechnung in Deutschland, begründete die Optik als Wissenschaft, verbesserte das Refraktorfernrohr und half, die Entdeckungen seines Zeitgenossen Galileo Galilei zu beweisen.